Unser Tipp: Der Schlafbedarf verändert sich im Laufe unseres Lebens - ebenso wie die Schlafqualität.
Mit zunehmendem Lebensalter reduziert sich der Nachtschlaf und mit ca. 70 Jahren schläft ein Mensch oft nur noch 5 bis 6 Stunden. Zählt man die Schlafzeiten während des Tages, also den Mittagsschlaf und die Nickerchen zwischendurch hinzu, dann kommt auch der ältere Mensch auf acht und mehr Stunden. Auch die Schlafstruktur ändert sich. Der Tiefschlafanteil, der normalerweise 20 % der Gesamtschlafdauer ausmacht, reduziert sich ab dem 40. Lebensjahr und ab ca. dem 60. Lebensjahr hat der Mensch nur noch sehr wenig Tiefschlaf. Dafür nimmt die Zeit für das Einschlafen und im Leichtschlaf deutlich zu. Diese Phasen sind besonders störanfällig für Reize unterschiedlichster Art. Es kommt zu häufigen Unterbrechungen und vielen kurzen Wachzeiten. Ausschlaggebend ist wie Sie am Tage fühlen - und nicht die Anzahl der geschlafenen Stunden.